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Das zweite Jahr der Saalefechter


Zu Beginn des Jahres fuhren Franziska und Paul nach Ulm zu den Schwabenfedern, um jeweils ein Seminar zu halten. Franzi brachte mit ihrer Einführung in das Ringen alle ordentlich ins Schwitzen und Paul trug seine Theorie zum Handsniping vor. Damals wusste es noch keiner, aber Franzi hielt das Seminar, obwohl der neueste Saalefechter sich schon angekündigt hat. Deswegen entfiel leider das Randori gegen Franzi, aber wir denken, das kann man verzeihen.



Nur wenig später ging es erneut nach Ulm, diesmal zum Symphony of Steel. Leider konnten wir nichts abräumen, hatten aber gute Kämpfe und viel neue Energie mit nach Hause genommen.



Doch nun ging es tatsächlich zum ersten Turnier unserer neuen Fechter. Zum ersten Mal konnten sie nun beweisen, was in ihnen steckte. In Potsdam bot ein Anfängerturnier einen entschärften Rahmen, der aber doch zeigte, dass Aufregung und Spannung unabhängig vom Namen des Turniers oder den Waffen aufkommt. Auf dem "Kuschelturnier" schnitten alle Saalefechter gut ab, aber Ruslan und Paul holten sich den jeweils ersten Platz in ihrer Kategorie. Es hat auch gezeigt, wieviel Spaß es macht, zusammen auf Events zu fahren und sich zu unterstützen.




Im Mai fuhren Franziska und Paul nach Brügge, um die 500 Jahrfeier der dortigen Fechtgilde zu feiern! Ein wahnsinnig tolles Event, nicht nur mit "normalen" HEMA Seminaren und Turnieren sondern auch mit Festreden in der Stadthalle, Feiern im Gildenhaus und Besuchen in Museen und anderen uralten Gilden und Gildenhäusern. Natürlich haben wir auch die Alkoven im Königin-Astrid-Park besucht ;) Eine Woche, die uns lange in Erinnerung bleiben wird.




Im Sommer traten wir auf einem Stadtfest auf, um etwas Aufmerksamkeit zu generieren. Wir denken, hier können wir in Zukunft noch mehr Präsenz zeigen. Außerdem kam endlich die Ausrüstung von uns an, sodass wir mit richtigen HEMA Jacken und Maskenschutz und Handschuhen arbeiten konnten. Ein ganz neues Trainingsgefühl.



In der Sommerpause gingen wir raus in den Park, stellten unsere Banner auf und hatten einfach etwas Spaß. Schnitttests an Lehm macht echt Spaß und geht auch mit stumpfen Klingen echt gut.



Im Oktober zog es uns nach München zum Gathering, dem größten HEMA Event in Deutschland. Zusammen mit einer Vehterkraeje aus Arnstadt fuhren wir im Vereinsbus in die Großstadt. Hier trafen wir auf alte Freunde und besuchten viele Seminare und Workshops. Paul trat im Gruppenturnier mit dem "Gewalthaufen" an und belegte trotz Verletzung den zweiten Platz, dank der anderen fantastischen Fechter aus dieser Gruppe. Am Abend bestaunten wir die Münchner Brauhauskultur und feierten ordentlich. Wir freuen uns jetzt schon auf nächstes Jahr!




Nur einen Monat später veranstalteten wir dann unser erstes Turnier: den Saaleschlag. Wir konzipierten es erstmal als Beginner Turnier und wollten damit auch testen, wie wir ein Turnier organisieren. Als Besonderheit planten wir ein professionelles Kamerasystem zu benutzen, um Entscheidungen besser fällen zu können. Zu den Sieben Fechtern gesellten sich 30 Gäste, es gab Catering und Paul hat den Zuschauern auch immer erklärt was genau passiert war, wenn es etwas wilder zur Sache ging. Die Kämpfe wurden verbissen gefochten, am Ende konnte sich Johannes für die Saalefechter gegen David Josefs (Hist. Fechten Würzburg) und Silas Proehl (ASV Mannheim) durchsetzen. Insgesamt kam das Turnier gut an, auch die Presse hat über uns berichtet und wir planen 2023 ein offenes im Langschwert zu veranstalten.



Das "Fecht Ruprecht" bildete den Abschluss unseres Jahres. Wie auch schon im letzten Jahr konnte man bei verschiedenen Spielen Punkte sammeln und am Ende mit den Punkten auf sich selbst wetten. Fechter aus Jena und Arnstadt besuchten uns und danach ging es wie versprochen zum Weihnachtsmarkt auf einen Glühmet und selbstgebackene Plätzchen.



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